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22.11.2017

SVN stellt zweifache Deutsche Meisterin im Taekwon-Do!

Maira Gloystein räumt im Tul und Kampf die ersten Plätze ab.

Die Weltmeisterschaft ist gerade mal 5 Wochen her und zum Jahresabschluss fanden nun am Wochenende die deutschen Meisterschaften und ein Nachwuchsturnier in Lünen statt. Der gut etablierte Norddeutsche Verbund aus den drei Vereinen SVN, BTB und TUS Schwei haben vier Teilnehmer nach NRW entsendet. Nach der Begrüßung konnte Horst Koch gleich als erster Teilnehmer im Tul starten. Er setzte sich jeweils gegen die Gegnerinnen Katrin Arnold und Nancy Hoppe, beide vom Sportur, Harz, mit 4 zu 1 Richterstimmen durch. Im Finale machte sich dann etwas Nervosität bei Horst bemerkbar und so setzte sich Benjamin Ehring vom Yom Chi Kwan, Ditzingen, klar durch und belegte den ersten Platz. Horst wurde guter Zweiter.

Für Johann Laverenz lief es nicht so gut in der Tul und er konnte sich schon in der Vorrunde nicht gegen Jonas Danel vom 1. Walsumer Judo Club 1961 e. V. durchsetzen. Markus Waibel, 5. Dan, war aber mit den Leistungen dennoch zufrieden, da Horst und Johann erst seit kurzem im Wettkampfgeschehen mitmischen! Im Kampf, Leichtkontakt bis 5 Kup, - 51 kg, gestaltete sich die Sache für Johann erst einmal sehr gut. Sein Gegner ließ ihn an der Spitze einsam stehen und glänzte mit Abwesenheit. Bei der zweiten Runde gegen Maksim Smirnov, Barmer TV 1846, war er erst noch sehr zurückhaltend, konnte die Partie aber für sich entscheiden. Im Finale war Johann dann wesentlich agiler und verwies Jonas Danel, den er im Tul schon als Gegner hatte, auf den zweiten Rang und konnte den ersten Platz belegen. Horst Koch traf im Kampf auf Fabio Kröber vom Po Eun Taekwon-Do und lieferte sich mit ihm einen ständigen Schlagabtausch. Von Kraft beflügelt holte er sich zum Schluss die nötigen Treffer, um ins Finale einzuziehen. Ohne Pause ging es dann um Platz eins oder zwei. Etwas unkonzentriert wich er seinem Kontrahenten Moaaz Al Dmlkhi, Sportschule Damato immer wieder aus und setzte auch seine Treffer, aber nachdem Horst einen heftigen Wadenkrampf bekam, wollte er schon aufgeben, biss sich dennoch bis zum Ende durch und verdiente sich so den zweiten Platz.

Trio mit vier Fäusten

Nachdem das Nachwuchsturnier nun mit knapp 213 Teilnehmer abgeschlossen war, ging es mit den 73 Anwärtern auf den Deutschen Titel weiter. Das“ Team Nordseeküste“, bestehend aus den drei bekannten Vereinen, konnte leider nur zwei Sportler zur Deutschen Meisterschaft entsenden:

Henning Ratjen vom TuS Schwei der Vize-Meister wurde und Maira Gloystein vom SVN.

Maira läuft souverän ins Finale

Maira Gloystein vom SVN, startete im Tul zuerst gegen Cora Braun vom Kumgang Dresden. Zwei Durchgänge mit 3 zu 2 Stimmen für die Sportlerin aus Nordenham. Dann ging es weiter gegen Lina Bouymejjan. Auch hier konnte Maira mit 5 zu 0 und 3 zu 2 die Runde für sich entscheiden, um zum Finale durchzumarschieren. Collien-Sophie D’Amato, ebenso wie Lina Bouymejjan von der Sportschule D’Amato und beide Mitglieder des Deutschen Nationalteams erwartete frisch gesetzt, auf der Matte. Collien konnte auf Grund ihrer Ranglistenpunkte gleich ins Finale einziehen. Maira hatte zunächst Bedenken, zu erschöpft für diese Begegnung zu sein, mobilisierte aber noch mal alle Kraft und so verwies sie die Schülerin aus Duisburg auf den zweiten Platz mit je 3 zu 2 Stimmen von den Unparteiischen! Maira freut sich nun über den Titel: Deutsche Meisterin im Tul 2017. Kim Lan Ung, Großmeister und träger des 9. Dan, der die Verleihung persönlich vornahm, suchte anschließend noch das Gespräch mit Maira, um ihr noch den einen oder anderen Tipp mitzugeben.

Beine werden vom langen Warten schwer!

Gegen 20 Uhr konnte Maira sich langsam auf den Kampf um die Meisterschaft Leichtkontakt bis 3. Dan -50 kg vorbereiten. Da sie schon wegen der Achillessehnenentzündung nicht am Special Bruchtest teilgenommen hatte, wurden nun durch die lange Wartezeit die Beine etwas schwer. Trainer Waibel konnte aber die Muskulatur soweit auflockern, dass dem letzten Kampf des Abends nichts mehr im Weg stand. Voller Motivation ging es in die erste Runde gegen Lea Schneider vom Tan Gun Sports. Lea ist wie auch Maira Mitglied des Nationalkaders. Die Gymnasiastin aus Nordenham wirkte sehr ruhig im Kampf und ließ ihre Gegenspielerin zuerst einmal agieren, um dann im richtigen Moment die Lücke zu erkennen, wo sie mit dem Bein einstechen konnte. Diesem Yop folgten gleich mehrere Faustschläge, so dass Maira erstmal vorne lag. Lea wollte dies nicht so hinnehmen und schaffte es, einen Punkteausgleich zu erreichen. Lea bekam im Laufe der Auseinandersetzung noch einen Strafpunkt angerechnet, weil sie noch mal nach dem eindeutigem „Stopp“ des Kampfrichters, nachgeschlagen hatte! Maira hatte aber schon so viele Treffer setzen können, dass auch hier der Deutsche Titel von ihr mit nach Nordenham genommen werden konnte. Michael Gloystein, Vater von Maira, der das Team während des Turniers betreute, war wie auch Markus Waibel und letztendlich Maira selber, überglücklich über die beiden Meistertitel. Jetzt muss Maira als erstes ihre Gesundheit wieder herstellen.



24.09.2017

Nordrhein-Westfälische Meisterschaften im Taekwon-Do

Alle Taekwon-Do Kämpfer punkten und holen Podestplätze

Blexen – Schwei – Nordenham senden Kämpfer nach NRW!

Am 23. September fanden die Nordrhein-Westfälischen Meisterschaften in Duisburg statt. Offiziell wurden 258 Teilnehmer gemeldet, Fünf von ihnen kamen aus dem Dreier-Konsortium Blexer TB, TUS Schwei und dem SV Nordenham. In diesen drei Vereinen werden die Sportler ermutigt, wenn sie selber das Bedürfnis haben, an einem Turnier Teil zu nehmen, es auch zu versuchen. Es zählt nicht nur ein auf Druck errungener Pokal, sondern vielmehr die Herausforderung, sich und auch seinen Verein zu präsentieren. Nur wer selber schon mal in der Stresssituation war, auf der Matte vor einem Richterteam und dem Publikum zu agieren, kann später auch seine Schüler verstehen und wird dementsprechend auch ein noch besserer Trainer ihnen gegenüber sein!

Zwei neue Turnierläufer aus Blexen und Nordenham

Mert Candogan aus Blexen, gerade 10 Jahre jung, 6. Kup, durfte nun seine Erste Erfahrung in der Welt der Turnierläufer machen. Er startete in der Klasse Tul bis zum 5. Kup und hatte als Gegner Ali Sen vom 1. Walsumer Judo Club 1961 e. V., der die Mehrheit der Richterstimmen für sich verbuchen konnte. Somit konnte Mert, der seinen Tul zwar fehlerfrei, jedoch noch etwas hakelig, vorzeigte, nicht weiter in die Podestfolge aufsteigen. Johann Laverenz, 12 Jahre, 6.Kup  vom SV Nordenham war mit seinem Einstieg gegen den Ahmad Hasso von der Sportschule Damato schon etwas agiler. Die Richter sahen seinen Tul bis zum 5. Kup in seiner Ecke. Johann kam bis in die Endrunde, bei der er nicht so souverän wie der später erstplatzierte Ken Jabke vom TSV Schmiden die Techniken vollzog. Trotzdem freute er sich riesig über seinen ersten Pokal zum zweiten Platz.

Senioren räumen ebenfalls ab

Die beiden mitgereisten Senioren vom SVN, Horst Koch und vom TUS Schwei, Henning Ratjen, durften sich ebenfalls über Platzierungen freuen. Horst bezwang seinen Gegner Mike Dirk Kramer von der Sportschule Monheim und stieg in die Finalrunde auf. Hier konnte er dann gegen Ahmad Aljasem von Education Sports, Tul bis 5. Kup, seinen Formenlauf darbieten. Er verdiente sich einen zweiten Platz. Henning Ratjen vom TUS Schwei startete in der Kategorie bis 1. Kup. Hier unterlief ihm ein technischer Fehler, der ihm gegen Julia Rohrmann vom Barmer TV 1846, zum Verhängnis wurde und ihm so einen Platz an dritter Stelle einbrachte. Markus Waibel, 5. Dan, Cheftrainer der drei Vereine, zeigte sich gelassen und meinte, dass gerade bei Henning noch ein großes Potenzial im Verborgenen wartet.

Meisterschaftskandidaten sichern sich ihre Punkte

Henning Ratjen darf sich über eine Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im November freuen. Er sicherte sich mit diesem Turnier wichtige Punkte, die eine Teilnahme möglich machten. Maira Gloystein, die leider aus gesundheitlichen Gründen nicht an dieser Meisterschaft in NRW teilnehmen konnte, sicherte sich schon frühzeitig ihre Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in Lünen. Nach kurzer Rücksprache mit dem Bundestrainer Meister Harry Vones, 8.Dan, sollte sie sich auskurieren und ihre Kräfte für die Weltmeisterschaft in Dublin sparen. Nach dem Sommercamp in Inzell geht es mit dem Kadertraining am 30.September bis zum 1. Oktober in Monheim und Leverkusen weiter.

Allergrößter Respekt für Henning

Henning Ratjen durfte als erster auf die Kampffläche und trat in der Kategorie Matsogi LK bis 6. Dan -85 Kg an. Hier bekam er als erstes den mehrfachen Welt- und Europameister zum Gegner. Colin Adolfs  vom Tan Gun Sports war ein mehr als fairer Kontrahent und machte zum größten Teil nur Druck. Henning versuchte immer wieder bei seinem um 1 1/2 Köpfe größeren Widersacher zu Punkten, der trieb ihn aber immer wieder mit gezielten Kicks zum Mattenrand. Der 27 jährige Collin, 5. Dan, ließ Henning keine Chance zum Verschnaufen, dieser zeigte sich aber immer wieder mit Direktangriffen im Dunstkreis seines Streiters. Punkte machte Henning somit nicht genug, um den Sieg für sich zu verbuchen. Nach nur drei Minuten Pause folgte schon die nächste Begegnung. Diesmal war der Größenunterschied nicht so gewaltig, aber Al Amin Rmadan, ebenfalls vom Tan Gun Sports und ebenfalls mehrfacher Welt- und Europameister, wusste sofort, wie er Henning bearbeiten musste. Henning konnte einige gute Treffer landen, die aber zum Schluss nicht die Wertung für sich beeinflussen konnte. Dieser dritte Platz war an diesem Tag aber mehr als redlich verdient. Collin, der im Anschluss noch das Gespräch mit Henning, seinen Trainer Markus Waibel und Betreuer Michael Gloystein suchte, zollte Henning großen Respekt, dass er in der Situation so gut gekämpft hat. Andere wären nicht so bissig ran gegangen!

Mert und Johann punkten

Mert folgte dann im Matsogi SK bis 5. Kup -150 cm und kämpfte sich auf den 3. Platz. Als Neuling musste er sich erst einmal mit den einzelnen Situationen bekannt machen. Johann konnte die zuvor im Training geübten Abläufe gut umsetzen. Er setzte sich erst mit Ali Mohamed vom BSV Witten auseinander und punktete souverän für sich. Im Endkampf gegen Rahim Bakaev vom Barmer TV 1846 konnte er dann nicht mehr so wie zuvor seine Techniken ansetzen. Er verdiente sich aber einen knappen zweiten Platz in der Kategorie: Matsogi LK bis 4. Kup -51 Kg.

Sein größter Gegner ist Horst selber

Gegen 16:30 Uhr, der Zeit voraus, startete Horst Koch vom SV Nordenham im Pool Matsogi LK bis 4. Kup -78  Kg. Sein erster Gegner, der spätere Erste, machte erst in den letzten Sekunden die erforderlichen Punkte zum Sieg. Horst zeigte keine Konditionsschwächen, wurde aber von seinem Gegenüber, der um die hälfte jünger ist als er, immer wieder attackiert, wobei auch die Punkte auf dessen Konto landeten. Im Kampf um den Dritten Platz ließ der Kämpfer aus Nordenham keine Frage offen, wer den Podestplatz mit nach Hause bringt.

Alles in allem war es ein erfolgreicher Abschluss des Turnier-Nachwuchses im Farbgurtbereich. Die Vorbereitungen für Maira ihre WM Teilnahme und die zum Jahresende bevorstehenden Deutschen Meisterschaften, für Henning und Maira stehen nun ganz oben auf der „To do“ Liste, sagt Markus Waibel.                                                                



28.07.2017

Weltmeisterschaften im TAEKWON-DO

Maira Gloystein vom SVN ist bei der WM in Irland dabei

Maira Gloystein vom SV Nordenham fährt zur WM nach Dublin/Irland 2017! Die diesjährige Weltmeisterschaft in der Kampfsportart Taekwon – Do (ITF) findet in diesem Jahr in Irland statt, genauer gesagt in der Hauptstadt Irlands. Das Ereignis geht am 09. Oktober los und dauert bis zum 15. Oktober 2017 an. Das letzte Kadertraining wurde für den 7/8. Oktober angesetzt und danach geht es gleich für alle Teilnehmer von Köln aus, mit dem Flugzeug nach Dublin, Irland. Die Rückreise ist zum 16. Oktober geplant und wird ebenfalls wieder in Köln enden.
Am 02. Juli lud der Bundestrainer zum Auswahltraining erst nach Mohnheim und anschließend noch weiter nach Leverkusen ein. Zuerst wurden in Mohnheim die Anwärter im Bruchtest auf die Probe gestellt. Maira absolvierte den über die Stange gesprungenen Yop Chagi und anschließend noch den gesprungenen Dollyo Chagi gegen ein Brett zur Zufriedenheit des Bundestrainers Harry Vones, 8 .Dan. Die Feinarbeit muss allerdings ihr Trainer Markus Waibel, 5. Dan. im heimatlichen Gefilden übernehmen. Alles in allem war es eine gute Darbietung ihrer Leistungen. Der Nopi Chagi, gesprungener Tritt senkrecht nach oben, bereitete Maira bisher keine Schwierigkeiten, deshalb wurde diese Disziplin auch nicht an diesem Tag abgerufen. Nachdem Maira ihre Qualifikation für den Spezialbruchtest in trockene Tücher packen konnte, ging die Reise weiter nach Leverkusen, wo noch die Auswahl für Tul (Formenlauf) und Kampf stattfand. Hier musste sich die Aspirantin zuerst in der Gruppe beweisen, was ihr aber nicht schwer viel. Ihr Vater Michael Gloystein, SVN, der sie, wie auch Henning Ratjen vom TUS Schwei, begleitete, sagte, dass sie viel ruhiger und ohne Druck die Tul absolvierte. In der Vergangenheit war das nicht so ausgeglichen! Kraftvoll und geschmeidig, auf den Brennpunkt gebracht, überzeugte sie auch hier. Dann hieß es „Schützer an“! Die Bewerber wurden von den drei Bundestrainern gegenüber gestellt und mussten nun zeigen, wie es um ihre Kampfkünste, Frau gegen Frau, gestellt war. Auch hier wurde ein besonderes Augenmerk auf die Gymnasiastin aus Nordenham gelegt. Zweimal musste die Kämpferin gegen ihre Mitstreiterinnen und zukünftigen Teamkolleginnen antreten.

Maira startet in sechs Disziplinen

Dann die Verkündung: Maira vertritt Deutschland im Spezialbruchtest Team, Spezialbruchtest Einzel, Team Tul, Tul Einzel bis 1.Dan, Team Kampf und Kampf bis -50kg. Um gerade die Team Disziplinen mit den Team Kameraden aus dem Juniorinnen Team zu trainieren, stehen jetzt mehrere Kadertrainingseinheiten und zusätzlich ein Trainingscamp in Inzell an.

Tue Gutes und sprich darüber- Maira kann sich über Unterstützung von Sponsoren freuen. Als Maira mit ihrer Teilnahme wieder in den Focus ihrer langjährigen privaten Sponsoren, Claus Albers und Dr. Georg Fuchs, rückte, sagten diese spontan zu, ihr die Teilnahme an der Weltmeisterschaft zu erleichtern. Der Spediteur Claus Albers übernahm sofort die gesamten Kosten des Aufenthaltes in Inzell, wo das spezielle Kadertraining stattfindet, Dr. Georg Fuchs, Kieferorthopäde aus Brake, übernimmt unter anderem auch wieder die Erstellung eines handgefertigten, individuellen Mundschutzes, der sehr wichtig für den Kampf ist, zu. Maira freute sich riesig über die Unterstützung, welche in diesen Tagen nicht selbstverständlich ist.



17.06.2017

Taekwon-Do German Cup 2017 in Quedlinburg

Maira Gloystein sammelt weitere Punkte auf dem Weg zur DM

Am 17. Juni fand in Quedlinburg der diesjährige German Cup 2017 statt. 219 Starter aus ganz Deutschland fanden sich zu diesem Ereignis im Osten der Republik ein. Zwei Starter stellte in diesem Jahr der SV Nordenham. Maira Gloystein und als „Newcomer" Horst Koch. Wieder einmal mussten die Gruppen mangels Kampfrichter zusammen gelegt werden. Dies bedeutet, dass Senioren (ab 18. Lebensjahr) zusammen mit den Junioren gegeneinander antraten. Maira gestaltete den Formenlauf sehr spannend! In der ersten Runde lief Maira gegen die aus dem Bremer Verein Po Eun kommende Rebecca Fischer. Hier überzeugte sie die vier Kampfrichter, normalerweise 5, jeweils durch 4:0 zu ihren Gunsten! Somit war die nächste Gegnerin Lina Bouymejjan aus der Sportschule Damato, Duisburg. Hier zeigten beide Tul –Läuferinnen wie stark sie sind und bekamen zweimal ein 2:2 unentschieden hin. Nun wurde ein fünfter Kampfrichterhinzugezogen, um eine Entscheidung herbeizuführen. Diesmal wurde Maira mit 3:2 Stimmen in das Finale befördert. Hier trat sie dann gegen die ebenfalls aus der Kampfsportschule Damato kommende Collin-Sophie D’Amato an. Nun wurde der erste Tul zum Vorteil Collin-Sophie mit 3:2 gewertet. Dadurch erneut angestachelt zeigte Maira kraftvoll und präzise, dass der erste Platz mit 4:1 Stimmen doch ihr gehört! Maira konnte weitere Punkte auf dem Weg zur Deutschen Meisterschaft auf ihr Konto buchen.

Horst betritt Neuland

Horst Koch, 5.Kup, hatte mit seinen 46 Jahren keine Schwierigkeiten, sich schnell in das Turniergeschehen einzufügen. Seine Gegnerin, Manuela Willert vom Kumgang Dresden war allerdings der Meinung, ihre Leitung über die von dem Sportler aus Nordenham zu stellen und legte mit 4.0 die Punktewertung etwas zu hoch. Horst, der hier zum ersten Mal sein Debüt feierte, konnte somit die nächste Runde nicht mehr erreichen und schied leider aus. Dies nimmt er aber als Ansporn für das nächste Turnier im Juli mit. Er selber nimmt gewaltige, positive Eindrücke aus Sachen-Anhalt mit nach Hause.Im Kampf Leichtkontakt bis 5.Kup, + 73 Kg zeigte der Senior vom SVN dann gute Leistungen. Sein Gegner, Lennart Lüdtke aus Bremen, lieferte sich einen sauberen Kampf, der sich sehen ließ. Horst, der auch hier erst die persönliche Findungsphase durchlaufen musste, parierte die Angriffe souverän ab und konnte teilweise sogar gegen den jüngeren Kämpfer vom Po Eun Punkten. Zum Ende hin, kam er aber über das Ergebnis von 2:1 Punkten zu Gunsten seines Gegners, nicht hinweg. Horst belegte somit den hart erkämpften dritten Podestplatz für sich.

Maira verliert wichtige Punkte durch Rückentreffer

Zum Finale im Kampf der Klasse Matsogi bis 3. Dan traf Maira erstmals auf die aus Lüneburg kommende Anna-Lena Körner. Hier agierte Maira von Anfang an sehr stark gegen Anna-Lena und ließ ihr kaum Luft zum Verschnaufen. Die Angriffe waren gezielt und präzise. Beide verabschiedeten sich mit einem Punktestand von 3:0 für Maira. Lina Bouymejjan, die schon eine „alte“ Kampfbekannte von Maira ist, preschte stark nach vorne und platzierte ihre Treffer aber nicht sauber genug, so dass Maira teilweise die Lücken zum Punkten ausnutzte. Maira lag in Führung, als ihr leider ein falsch gesetzter Treffer zum Rücken ihrer Gegnerin zum Verhängnis wurde. Die dadurch verlorenen Punkte konnte Maira in der noch verbleibenden Zeit nicht wieder gut machen und trennte sich von ihr mit 1:2 Punkterückstand. Maira gab sich aber mit Respekt ihrer Gegnerin gegenüber mit dem 2. Podestplatz zufrieden.

Wechselnde Trainingspartner sind unerlässlich!

Markus Waibel, 5.Dan, der beide während der Turnierphasen coachte, konnte sehr mit den Leistungen zufrieden sein. Horst muss seinen Weg in den Wettkampf, der ja zum Teil von wesentlich Jüngeren bestritten wird, finden und bei Maira werden die Trainingseinheiten noch mehr auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Der große Pool an Sparringspartner und die ebenfalls große Anzahl an Danträgern, die alle selber aktiv gekämpft haben, helfen extrem bei der Umsetzung.

Bundestrainer erinnert an Weltmeisterschaft in Dublin, Irland

Sehr zur Freunde von Maira, kam der Bundestrainer Harry Vones, 8.Dan, zum Ende des Turniers  auf sie zu, um noch mal an den Meldeschluss zur Teilnahme am Auswahltraining an der Weltmeisterschaft in Dublin, Irland, zu erinnern. Da durch die vorherige Sperre keine Teilnahme an der Europameisterschaft durch Maira möglich war, stehen ihr jetzt wieder die Türen zu allen Turnieren und Lehrgängen offen. Sollte es zu einer erneuten Aufnahme im Kader kommen, so hat sie eine Menge Trainingseinheiten vor sich, fügte Markus Waibel hinzu.



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