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Tipps für das richtige Radtraining


Wer sich auf eine größere Radtour begeben möchte, und nicht schon nach einer etwas längeren Strecke bzw. nach einem Tag mit Muskelkater, Sitzbeschwerden oder anderen Wehwehchen aufgeben will, der sollte einige wichtige Tipps für das richtige Radtraining beachten.

Eine optimale körperliche Vorbereitung mit Grundlagen - und Aufbautraining kann man nur erreichen, wenn folgende Regeln beachtet werden:

  • Der erste und wichtigste Punkt ist natürlich das Fahrrad.
    So wie die Laufschuhe bei einen Läufer an den Füßen passen müssen, so muss auch das Rad auf die jeweilige Person abgestimmt sein.Nur einfach den Sattel und den Lenker rauf oder runter, damit ist es nicht getan.                                               
  • Die Formel für Ausdauer und Spaß auf dem Rad sind leichte Gänge und niedriger Puls.
    So halten Sie am längsten durch und verbessern sich am schnellsten.
     
  • Puls- und Trittfrequenz sind im Training die relevanten Daten, nicht das Tempo oder die Durchschnittsgeschwindigkeit. Die erhöhen sich bei richtigem Training automatisch.
     
  • Für ein lockeres und gleichmäßiges Fahren sollte eine Trittfrequenz von 75 bis 100 Kurbelumdrehungen pro Minute gewählt werden.
     
  • Um Puls- und Trittfrequenz konstant zu halten, werden bei Steigungen oder Gegenwind die entsprechenden Gänge geschaltet. Die Geschwindigkeit ergibt sich dann bzw. wird angepasst.
     
  • Ein Pulsmesser ist deshalb ein unverzichtbares Zubehör für ein vernünftiges Radtraining. Ein Trittfrequenzmesser ist eine sinnvolle Ergänzung.   
  • Schnelligkeit und Kraft können sich nur auf der Grundlage einer guten Ausdauer entwickeln.Fangen Sie erst mit dem intensiven Training an, wenn die Grundlage stimmt
  • Steigern Sie langsam wechselweise Umfang und Intensität. Fahren Sie im Frühjahr kürzere Intervalle und steigern Sie langsam.
     
  • Pausen sind genau so wichtig, wie das Training. Achten Sie auf einen regelmäßigen Rhythmus von Be- und Entlastung.
     
  • Nie zu schnell losfahren, selbst zu einem intensiven Radtraining gehören ein mindestens zwanzigminütiges Ein- und Ausfahren.
     
  • Trennen Sie die Trainingsformen nach Möglichkeit sauber.
    An einem Tag Ausdauer, an einem anderen Tag Schnelligkeit und am dritten schließlichdie Kraft.

Bei Beachtung dieser Punkte werden Sie sich beim Radfahren wohlfühlen und auch Spaß haben.

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