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05.02.2020

Winterlehrgang des Bremer TV Eiche-Horn

Ein kurzer Bericht über den Winterlehrgang 2020

Beim Training des rückwärtigen Standes und einer gleichzeitigen Handkantenabwehr. Vorne auf dem Bild ist Kjell Dannemeyer.

Wieder einmal wurde der schon lange ausgeschriebene und ebenso mit Spannung und Vorfreude erwartete Winterlehrgang des TV Eiche-Horn zu einem vollen Erfolg für die Teilnehmer*innen wie auch für das Referententeam unter der Gesamtleitung von Dr. Elke von Oehsen.  Für den SVN starteten der Abteilungsleiter Claus Bleckert 3. DAN, Michael Nowack und Kjell Dannemeyer beide 1. DAN sowie Alex Weibert und Peter Rebsch.

Das bereits seit vielen Jahren gut eingespielte Referententeam bestehend aus Dr. Elke von Oehsen 8. DAN, Werner Buddrus und Peter Mixa beide 7. DAN sowie Franz Bohnert 5. DAN und Gasttrainer Andreas Mörsch 3. DAN konnte immer wieder die Aufmerksamkeit der Teilnehmer*innen erreichen und sie aufs neue begeistern. Somit war dieser Lehrgang durch die hohe Motivation und Konzentration aller Teilnehmer*innen und durch den Spaß, den Teilnehmer und Trainer während des gesamten Lehrgangs miteinander teilten, geprägt.

Die Teilnehmer*innen aus den Vereinen im ganzen Bundesgebiet konnten sich schon Zuhause anhand der Ausschreibung einen optimalen Trainingsplan von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag zusammenstellen. Und so wurde intensiv in kleineren wie auch in größeren Gruppen, je nach Graduierung und Interesse, trainiert. Inhaltlich konnten alle vom noch neuen Einsteiger bis hin zu den  Meistergraden, den DAN-Trägern, gut profitieren.

Ein jeder Trainingstag begann immer mit Technikkombinationen, also der Karatebasis, für das gesamte Teilnehmerfeld. Danach folgten z. B. Einheiten für die unterschiedlichen prüfungsbezogenen Kumiteformen wie Sanbon, Ohyo oder dem Kihon. Diese Kumiteformen sind hinführend zum aktiven Wettkampf, dem Kumite. Dazwischen wurden auch Einheiten zum Erlernen bzw. Verfestigen der Katas ausgeführt.

Eine Kata bezeichnet eine zuvor detaillierte Festlegung von Bewegungsabläufen mit vielen Einzel- wie auch Technikkombinationen bei denen unter anderem auch der Hüfteinsatz, die Atmung, die richtige Taktung sowie die Fokussierung auf den imaginären Gegner zu beachten ist, und was nicht einfach ist! Zu den Kata–Trainingseinheiten kam dann auch passend das Kata–Bunkai. Mit dem Kata–Bunkai wird die anwendungsbezogene Sinnvermittlung der einzelnen Katatechniken, am Partner, durchgeführt. Erst wenn ein Schüler die einzelnen Kata– Techniken im Sinn verstanden hat, kann er dieses auch beim Lauf einer Kata sicher demonstrieren.

Und auch die Freunde vom Bodenkampf, dem Idori, sowie vom Messerkampf, dem Tantodori, kamen in den entsprechenden Trainingseinheiten zu ihrem Recht!

Zu der guten und bewährten Organisation der Bremer Kollegen – kostenfreie Übernachtungsmöglichkeiten für Sportler*innen sowie deren Familien sowie einem fast immer geöffneten und preisgünstigem Restaurant – hatten alle auch die Möglichkeit wieder an der begehrten Fahrt durchs Teufelsmoor teilzunehmen. Die mehrstündige und fast 80 Kilometer lange Strecke war von Dr. Elke von Oehsen wieder gut vorbereitet und auch von ihr mit vielen interessanten Erklärungen an markanten Stellen durchgeführt worden. Was sich schon im Vorfeld als Geheimtipp unter den aktiven Karatekas und ihren Familien herumgesprochen hatte!

Die aktive Zeit verging leider wieder viel zu schnell, und so traten am frühen Sonntagnachmittag alle nach einem aktiven Wochenende und mit Vorfreude auf das nächste Vereinstraining den Heimweg an!

 

Nun möchten wir uns ganz herzlich beim Referententeam sowie allen Karatekas dafür bedanken, dass dies wieder ein interessanter und schöner Lehrgang mit Blick über den Tellerrand sowie dem Vereinsaustausch untereinander gewesen ist.



22.01.2020

Interessanter Karatelehrgang für sämtliche Graduierungsstufen

Ein Karatelehrgang mit Uwe Hirtreuter – 8.DAN und Manfred Schramm – 6.DAN in Bremerhaven

Claus Bleckert bei der Abwehr eines Stockangriffes mit anschließender Entwaffnung des Angreifers

In diesem Jahr richtete die Karateabteilung des Geestemünder Turnvereins vor Weihnachten einen für alle Gürtelstufen sehr interessanten Lehrgang unter der Leitung von Uwe Hirtreuter 8.DAN – Hamburg, und Manfred Schramm 6.DAN Bremerhaven aus.

Beide Referenten betreiben seit gut 50 Jahren intensiv Karate und weitereartverwandte Sportarten. Im 1. Lehrgangsteil wurden entsprechend den Prüfungsprogrammen der einzelnen Graduierungsstufen einschließlich der Schwarzgurte die Basistechniken - einzeln oder in Kombination, das rechtzeitige aber nicht zu frühe Ausweichen – das Tai Sabaki, die Katas – ein festgelegter Ablauf von vielen Einzel- oder kombinierten Techniken mit der richtigen Atmung der richtigen Taktung dem richtigen Krafteinsatz sowie der Fokussierung auf den imaginären Gegner, aber auch mit Blick auf ein selbstbewusstes natürliches Auftreten, geübt.

Mit einzelnen Übungen aus dem Kyusho-Jutsu – die bewußte Manipulation der Vitalpunkte ( Nervenpunkte ), dem Qi-Gong – der positiven Beeinflussung der Energiebahnen des Körpers, und letztlich auch aus der SV – der Selbstverteidigung, wurde insbesondere im 2. Lehrgangsteil eindrucksvoll gezeigt und geübt, das Karate ganzheitlich angewendet werden kann, und das in jedem Alter.

Das gut eingespielte Referententeam erhielt am Lehrgangsende ein großes Lob dafür, das sie sich um jeden einzelnen gut gekümmert hatten – unabhängig von der Graduierung – sowie für Ihre Fähigkeit, die Teilnehmer immer wieder für den Karatesport, auch mit neuen Trainingsansätzen, zu begeistern.

Die beiden SVN–Teilnehmer Claus Bleckert und Alexander Golowtschenko werden die neuen Eindrücke in den Trainingsablauf mit einbringen.



18.09.2019

Prüfungen der Jukuren

Jukuren der Karate-Abteilung des SV– Nordenham legen Gürtelprüfungen ab

Die Jukurengruppe des SVN von links nach rechts:

Karl-Heinz Teichmann (1.DAN), Ingo Lukes, Peter Rebsch, Ulli Braasch, Udo Marx, Erwin Schedwill und Claus Bleckert (3.DAN)

Für die Jukurengruppe der Karateabteilung des SVN waren die Gürtelprüfungen fordernd, spannend und letztlich auch erfolgreich.

Unter Jukuren versteht man in Deutschland die Personen, die im Leben bereits erfahrener sind, sprich die Älteren von uns.

Und so stellten sich 4 Sportler im Alter von 55 - 69 Jahren den Prüfungsanforderungen entsprechend der Prüfungsordnung der WadoKai – Karatestilrichtung im Deutschen Karate Verband, dem DKV.

Die beiden Prüfer, Claus Bleckert – 3. DAN, und Karl-Heinz Teichmann – 1. DAN, prüften die Teilnehmer recht intensiv, entweder einzeln z.B: im Formenlauf – der Kata, oder bei Partnerübungen zu zweit im Wechsel. So waren die Prüflinge gut gefordert und zeigten ihr Können bzw. bei der Theorie ihr Wissen.

Gleichzeitig beachteten die Prüfer aber auch die unterschiedlichen Voraussetzungen entsprechend der Altersstruktur, sowie die Bemühungen . aller Teilnehmer, ihr Bestes zu zeigen.

Die beiden Prüfer und die 4 Prüflinge sind mit diesem Ergebnis sehr zufrieden. Zum einem haben die Prüflinge ein weiteres ehrgeiziges Ziel durch regelmäßiges Training erreicht, und damit die Farbstruktur der Gruppe weiter bereichert. Aber ebenso wichtig ist den Prüfern ein weiterer Aspekt, das sich ein jeder – unabhängig vom Alter – immer im Rahmen seiner Möglichkeiten weiterentwickeln kann und damit an Lebensqualität dazu gewinnt.

Zum 9. Kyu, den weiß/gelben Gürtel freut sich Peter Rebsch

Den 8. Kyu, den gelben Gürtel erlangte Ulli Braasch

Über den 6. Kyu – den grünen Gürtel, freuen sich – Udo Marx und Erwin Schedwill

 



18.07.2019

Karateka auch in den Ferien aktiv

Die Wadokai Karateabteilung des SV Nordenham hat drei Ferientermine

Am 30.07., 06.08. sowie am 13.08. haben die Karateka des SVN, in der Zeit von 18:00 bis 20:00Uhr, den Karftraum der Sporthalle Mitte zur Verfügung gestellt bekommen. Über die Teilnahme an diesem Angebot freut sich die Karateabteilung sehr.

Ein besonderer Dank geht dabei an das Sportamt Nordenham, welches uns diese Termine zur Verfügung gestellt hat.



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