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07.02.2020

Deutsche Meisterschaft in Neubrandenburg

Jule startet in der U20 Klasse 15./16.02.2020

Zum zweiten Mal in ihrer noch jungen Sportlerkarriere wird das 15-jährige Sprinttalent Jule Wachtendorf  am kommenden Samstag an einer Deutschen Meisterschaft teilnehmen. In der letzten Freiluftsaison jagten Jule und ihr Trainer Stefan Doerner noch der Qualifikationsnorm der Altersklasse 15 Jahre hinterher, und nun startet Jule bei ihren zweiten Deutschen Meisterschaften bereits in der U20 und wird auch gegen 19-jährige Konkurrenz antreten. Im Sommer hatte Jule leider Pech und reiste mit einem grippalen Infekt nach Bremen, und verpasste dadurch ihr Ziel den Endlauf zu erreichen. Bei dieser Deutschen Hallenmeisterschaft wäre schon das Überstehen der Vorläufe ein riesiger Erfolg.  Immerhin wird die Gymnasiastin viermal die Möglichkeit haben, in der U20 Klasse an den Deutschen Hallen-Meisterschaften teilzunehmen und sich Jahr für Jahr nach vorne kämpfen. Langfristig sollte im Jahr 2023 der Finallauf angestrebt werden. Bei ihrer ersten Teilnahme in der U20 Klasse wird Jule gegen 61 weitere Starterinnen aus Deutschland antreten, und versuchen ihren Traum vom Erreichen des Zwischenlaufs zu realisieren. Auf dem Papier waren bereits 21 Starterinnen in der laufenden Hallensaison schneller als die Nordenhamerin.

Die Leistungssteigerung in der bisherigen Hallensaison war schon etwas besonderes, aber nun träumen Trainer und Athletin von einer sechs hinter dem Komma. Mit einer persönlichen Bestzeit von 8,02 Sekunden ging Jule in die Hallensaison 2019/2020  und drückte ihre Bestzeit bereits auf 7,72 Sekunden.  Nach der Norddeutschen Meisterschaft der U20 hat das Erfolgsduo weiterhin hart gearbeitet, um eventuell noch den I-Punkt in der bisher tollen Hallensaison zu setzen.

Diesen Wettkampf wird die 15-jährige ohne ihren Heimtrainer bestreiten, da die Teilnahme an dieser Deutschen Meisterschaft vor der Saison nicht auf dem Plan stand. Durch ihre starken Leistungen im Vorfeld hat sich jedoch Sprint-Landestrainer Björn Sterzel angeboten, die Betreuung vor Ort zu übernehmen.



05.02.2020

Winterlehrgang des Bremer TV Eiche-Horn

Ein kurzer Bericht über den Winterlehrgang 2020

Beim Training des rückwärtigen Standes und einer gleichzeitigen Handkantenabwehr. Vorne auf dem Bild ist Kjell Dannemeyer.

Wieder einmal wurde der schon lange ausgeschriebene und ebenso mit Spannung und Vorfreude erwartete Winterlehrgang des TV Eiche-Horn zu einem vollen Erfolg für die Teilnehmer*innen wie auch für das Referententeam unter der Gesamtleitung von Dr. Elke von Oehsen.  Für den SVN starteten der Abteilungsleiter Claus Bleckert 3. DAN, Michael Nowack und Kjell Dannemeyer beide 1. DAN sowie Alex Weibert und Peter Rebsch.

Das bereits seit vielen Jahren gut eingespielte Referententeam bestehend aus Dr. Elke von Oehsen 8. DAN, Werner Buddrus und Peter Mixa beide 7. DAN sowie Franz Bohnert 5. DAN und Gasttrainer Andreas Mörsch 3. DAN konnte immer wieder die Aufmerksamkeit der Teilnehmer*innen erreichen und sie aufs neue begeistern. Somit war dieser Lehrgang durch die hohe Motivation und Konzentration aller Teilnehmer*innen und durch den Spaß, den Teilnehmer und Trainer während des gesamten Lehrgangs miteinander teilten, geprägt.

Die Teilnehmer*innen aus den Vereinen im ganzen Bundesgebiet konnten sich schon Zuhause anhand der Ausschreibung einen optimalen Trainingsplan von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag zusammenstellen. Und so wurde intensiv in kleineren wie auch in größeren Gruppen, je nach Graduierung und Interesse, trainiert. Inhaltlich konnten alle vom noch neuen Einsteiger bis hin zu den  Meistergraden, den DAN-Trägern, gut profitieren.

Ein jeder Trainingstag begann immer mit Technikkombinationen, also der Karatebasis, für das gesamte Teilnehmerfeld. Danach folgten z. B. Einheiten für die unterschiedlichen prüfungsbezogenen Kumiteformen wie Sanbon, Ohyo oder dem Kihon. Diese Kumiteformen sind hinführend zum aktiven Wettkampf, dem Kumite. Dazwischen wurden auch Einheiten zum Erlernen bzw. Verfestigen der Katas ausgeführt.

Eine Kata bezeichnet eine zuvor detaillierte Festlegung von Bewegungsabläufen mit vielen Einzel- wie auch Technikkombinationen bei denen unter anderem auch der Hüfteinsatz, die Atmung, die richtige Taktung sowie die Fokussierung auf den imaginären Gegner zu beachten ist, und was nicht einfach ist! Zu den Kata–Trainingseinheiten kam dann auch passend das Kata–Bunkai. Mit dem Kata–Bunkai wird die anwendungsbezogene Sinnvermittlung der einzelnen Katatechniken, am Partner, durchgeführt. Erst wenn ein Schüler die einzelnen Kata– Techniken im Sinn verstanden hat, kann er dieses auch beim Lauf einer Kata sicher demonstrieren.

Und auch die Freunde vom Bodenkampf, dem Idori, sowie vom Messerkampf, dem Tantodori, kamen in den entsprechenden Trainingseinheiten zu ihrem Recht!

Zu der guten und bewährten Organisation der Bremer Kollegen – kostenfreie Übernachtungsmöglichkeiten für Sportler*innen sowie deren Familien sowie einem fast immer geöffneten und preisgünstigem Restaurant – hatten alle auch die Möglichkeit wieder an der begehrten Fahrt durchs Teufelsmoor teilzunehmen. Die mehrstündige und fast 80 Kilometer lange Strecke war von Dr. Elke von Oehsen wieder gut vorbereitet und auch von ihr mit vielen interessanten Erklärungen an markanten Stellen durchgeführt worden. Was sich schon im Vorfeld als Geheimtipp unter den aktiven Karatekas und ihren Familien herumgesprochen hatte!

Die aktive Zeit verging leider wieder viel zu schnell, und so traten am frühen Sonntagnachmittag alle nach einem aktiven Wochenende und mit Vorfreude auf das nächste Vereinstraining den Heimweg an!

 

Nun möchten wir uns ganz herzlich beim Referententeam sowie allen Karatekas dafür bedanken, dass dies wieder ein interessanter und schöner Lehrgang mit Blick über den Tellerrand sowie dem Vereinsaustausch untereinander gewesen ist.



03.02.2020

Erneute Leistungsexplosion

Jule drittschnellste Norddeutsche in der U20

Jule Wachtendorf 3.v.l.

Bäm! Jule ist auch bei den drei Jahre älteren Sprinterinnen in der oberen Klasse angekommen. Eine erneute Leistungsexplosion ließ Jule in 7,77 sec. ihren Vorlauf gewinnen. Mit der zweitschnellsten Vorlaufzeit hinter der späteren Norddeutschen Meisterin Talea Prepens ging es in den Zwischenlauf. Hier traf Jule auf Cheyenne Kuhn ( SC Neubrandenburg ) und Lilli Böder ( Eintracht Hannover ). Diese zwei Athletinnen waren in der Vergangenheit schon einmal deutlich schneller als die 15-jährige Nordenhamerin. In diesem Zwischenlauf zeigte die Bundeskaderathletin aus Neubrandenburg, dass sie ihren Vorlauf sehr locker bestritten hat und gewann in 7,61 sec. Jule bewies Konstanz und konnte erneut in 7,77 Sekunden Platz 2 erlaufen. Damit war der Einzug ins Finale gesichert und die Freude war beim Nordenhamer Duo Wachtendorf/Doerner überschwänglich. 

Im Finale packte die Gymnasiastin noch mal ordentlich einen drauf. Das Talea Prepens und Cheyenne Kuhn sich um den Titel streiten war klar, aber die Nordenhamer wollten nun den dritten Platz. Jule legte einen Raketenstart hin und ließ sich von der Deutschen Elite ziehen. Am Ende stand eine 7,72 Sekunden auf der Uhr, mit der Jule in Deutschland in der U18 Klasse sehr weit vorne zu finden ist. Glücklich und zufrieden ging es auf dem Heimweg und Jule Wachtendorf ( Jahrgang 2004 ) bewies erneut das sie hinter der Cloppenburgerin ( Jahrgang 2001 ) zur Zeit die Nr.2 in Niedersachsen ist.



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