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21.09.2020

Nervenkrimi in Oldenburg

Landesmeisterschaften U 18 am 19./20.2020

v.l.n.r.    Jule Wachtendorf SV Nordenham, Nele Müller LAV Zeven, Nele Jaworski, VfL Wolfsburg,

 

 

 

Für fünf Minuten konnte Jule Wachtendorf vom SV Nordenham sich über einen erneuten Landesmeisterschaftstitel freuen, dann kam die Korrektur durch den Lautsprecher.

Jule Wachtendorf und Nele Müller vom LAV Zeven präsentierten sich zum Saisonabschluss bei den Landesmeisterschaften nochmals in Top-Form.  26 Teilnehmerinnen waren über die 100m in der U18 gemeldet, aber nur 17 sind an diesem Tag gestartet. Es entwickelte sich ein sehr spannendes Duell zwischen den beiden Teilnehmerinnen der Deutschen Meisterschaft in Heilbronn. Nele Jaworski vom VfL Wolfsburg legte im ersten Vorlauf in 12,78 sec. die erste Duftmarke und qualifizierte sich direkt für den Zwischenlauf.  Das SVN Talent zeigte im zweiten Vorlauf in 12,43 sec. ihre Stärke. Dieser Lauf war technisch jedoch noch sehr unsauber. Nele Müller qualifizierte sich ebenfalls als Vorlaufsiegerin in 12,64 sec. für den Zwischenlauf. Als Vorlaufschnellste ging Jule damit ihrer ärgsten Konkurrenz noch aus dem Weg. Im ersten Zwischenlauf trafen Nele Jaworski und Nele Müller aufeinander und beide legten einen drauf. Nele Müller gewann in 12,34 sec. und setzte ein Ausrufezeichen, da sie zum Schluss noch ordentlich an Tempo rausgenommen hat. Die Athletin aus Wolfsburg überquerte die Ziellinie in 12,61 sec. Jule machte es der Sprinterin aus Zeven nach und konterte. Ebenfalls 12,34 sec. Damit war das Finale an Spannung kaum zu überbieten und es hielt auch das was es versprach. Jule explodierte aus dem Startblock und war nach 80m noch klar vorne, aber Nele Müller zeigte Stehvermögen und es kam zum Fotofinish. Trainer Stefan Doerner sah die Sportlerin aus Zeven vorne, aber der Ansager verriet nach kurzer Zeit die Siegerin und es war seine eigene Athletin. Riesige Freude herrschte im SVN Lager, da auch die Zeit auf der Anzeigetafel sensationell war. 12,06 Sekunden hat die Siegerin benötigt was in Deutschland  Rang 17 bedeutet. Mitten im Freudentaumel meldete sich der Ansager dann nochmals zu Wort und korrigierte das Ergebnis vom Endlauf. Nun lag Nele Müller vorn und Jule musste sich mit 12,08 sec. und damit Platz 2 begnügen. Auf den dritten Platz lag Nele Jaworski in 12,55 sec. Natürlich war die Enttäuschung im ersten Moment sehr groß, aber schnell überwog die Freude auf die erneute persönliche Bestzeit. Um 0,27 Sekunden verbesserte sich das Nordenhamer Talent in diesem Jahr unter ihrem Trainer Stefan Doerner, der nun das Zepter endgültig an den Landestrainer Björn Sterzel übergibt. Da die Siegerin aus Zeven nun in die U20 wechselt, wird nächste Saison der Titel erneut angegriffen.

Tammo Doerner konnte leider nicht über die 800m gegen die ältere Konkurrenz  an den Start gehen, da nach seinem Titelgewinn in Hannover eine Erkältung zugeschlagen hat, und an Training nicht zu denken war. Sehr Schade, da der 15-Jährige so einige Titelanwärter auf der ersten Runde geärgert hätte. Diese hatten das Tempo verschleppt, da hätte der Nordenhamer aber sicherlich nicht mitgemacht.

An den Start ging aber Silas Wittrock beim Kugelstoßen und dem Diskuswurf. Bei beiden Disziplinen  hat der 16-jährige sich über die Bestenliste qualifiziert, überraschte aber vor allem beim Diskuswurf mit einer starken Leistung. In allen Würfen übertraf der Nordenhamer mit der 1,5 kg schweren Scheibe seine bisherige Bestweite und platzierte sich am Ende mit geworfenen 33,97m auf Rang 5. Mit dieser Leistung platziert Silas sich erneut auf Rang 10 der Niedersächsischen Bestenliste. Bleibt er dort bis zum Jahresende, wäre er erneut für die Landesmeisterschaft im kommenden Jahr qualifiziert. Beim Kugelstoßen mit der 5kg Kugel lief es jedoch nicht wie erwünscht. Im sechsten Versuch landete die Kugel bei 10,99 Metern und damit lag der Nordenhamer auf Rang 7. 

Am zweiten Tag bestätigte Jule ihre bestechende Form. Die Nordenhamerin war mit der viertbesten Zeit gemeldet und rannte erneut in einer neuen persönlichen Bestzeit ( 25,88 sec. ) auf Rang 3. Damit liegt auch auf dieser Distanz die Qualifikationsnorm für die Deutsche Meisterschaft nur noch ein Wimpernschlafg entfernt, und dürfte 2021 zu schaffen sein. Erneut waren die drei Mädels aus dem 100m Rennen auf dem Podium, nur das Nele Jaworski und Jule diesmal die Positionen getauscht haben. Glücklich und zufrieden mit zwei richtig starken Leistungen hat Jule nun die Saisonpause eingeläutet. Im Oktober beginnt dann die Aufbauphase für die Hallensaison, sofern es in diesem Jahr eine geben wird.



21.09.2020

Sauna im Vitalzentrum wieder geöffnet

Online Anmeldung ab sofort möglich!

Liebe Vitalmitglieder,

wir freuen uns, dass wir die Sauna wieder für euch öffnen können.

Dies kann allerdings nur unter bestimmten Bedingungen geschehen.
In der Sauna und im gesamten Saunabereich, wie auch in den Duschräumen und Umkleidekabinen ist der Mindestabstand von 1,50m einzuhalten!!!

Die Zeit ist begrenzt und muss über das Buchungssystem auf unserer Internetseite gebucht werden.

Ihr findet den Link unter Vital Wellness --> Online Anmeldung Sauna.
Für den Anfang tragt euch bitte nicht öfter als 2x die Woche und nur für ein Zeitfenster ein!

Plant euren Sauna Aufenthalt so, dass ihr zum Ende des Zeitfensters sowohl die Sauna als auch die Duschräume verlassen habt.

Bitte nehmt Rücksicht auf die anderen Saunanutzer und haltet euch an die Vorgaben. Denn sonst müssen wir die Sauna leider wieder schließen.

Euer Vitalteam



20.09.2020

Toller Saisonauftakt trotz Mini-Kader!

SVN 1 holt am ersten Heimspieltag 6 klare Punkte

Trotz des Mini-Kaders zeigte die 1. Damen am ersten Heimspieltag der Saison eine tolle Leistung!

Foto: NWZ

Besser konnte der Start in der Landesliga für die 1. Damen des SVN im Volleyball gar nicht laufen. Unter strengen Corona-Auflagen für Mannschaften und Zuschauer und obwohl sie nur mit einem Rumpfkader von 6 Personen zum ersten Heimspiel der Saison antraten, konnten Sie mit einer tollen Leistung die erste 6 Punkte holen. Es gibt eine Regel des Verbandes, die besagt, dass Spieler erst in höher spielenden Mannschaften aushelfen dürfen, wenn diese Ihren ersten Spieltag absolviert hat. Und das gilt ebenfalls für Jugendspieler. Das hatten die Frauen um Trainer Hardy Ost gar nicht mehr bedacht, mussten also wohl oder übel auf Hilfe aus der 3. Damenmannschaft, wie anfangs geplant, leider verzichten. Nichts desto trotz traten die Frauen voller Selbstbewusstsein und Motivation auf's Feld. Und das sollte sich bezahlt machen. Das erst Spiel gegen den TSV Fischerhude-Quelkhorn war direkt spannend und auf Augenhöhe. Der Gegner hatte eine sehr große und starke Mittelblockerin die aus allen Lagen und von fast jeder Position stark und platziert angegriffen hat. Allerdings stand die Abwehr des SVN ebenfalls ziemlich gut und so konnte man dieses Problem schnell in den Griff kriegen und selbst Druck ausüben. Der erste Satz war eine enge Geschichte doch am Ende hatte der SVN die Nase mit 25:23 vorn. Im zweiten Satz hatte man das Gefühl das der TSV ein wenig den Faden verloren hatte. Es kam lange nicht mehr soviel Gegenwehr, der SVN konnte sein druckvolles Angriffsspiel fortsetzen und gewann Durchgang zwei klar mit 25:9.Im dritten Durchgang fing sich der TSV wieder etwas und es waren wieder tolle Ballwechsel zu sehen. Aber die Annahme und auch die Abwehr des SVN brachte die Bälle fast immer präzise zu Ihrer Zuspielerin Bianca de Grave, die dann sehr variabel zum Angriff verteilen konnte und der SVN damit auch den dritten Satz mit 25: 19 für sich entscheide konnte.

Durchgang zwei gegen den ATSV Scharmbeckstotel war ein ganz anderes Spiel. Der Spielfluss war im gesamten Spiel viel langsamer und träger. Der SVN trug dazu einen großen Teil bei. Er kam erst so gar nicht ins Spiel, spielte eher statisch und keinesfalls so beweglich wie in Spiel Nr. 1. Der ATSV hatte zwar keinen so harten Angreifer wie Fischerhude spielte aber mit Auge und setze die Angriffe immer wieder lang und platziert ins Feld des SVN. Nach einer Auszeit und den richtigen Worten des Trainers Hardy Ost wurde das Spiel des SVN langsam besser. Die Ballwechsel waren lang und umkämpft, da auch der Gegner eine fantastisch stehende Abwehr hatte, die fast jeden Ball zu holen schien. Trotzdem erkämpfte sich der SVN den ersten Satz mit 25:21. Danach wurde das Spiel des SVN immer besser, trotz der schwindenden Kräfte, stellte man leicht die Taktik um, kämpfte wieder um jeden Ball und wurde im Angriff wesentlich stärker. Das sollte sich lohnen der ATSV fand keine Lücken mehr und der zweite und dritte Durchgang gingen mit dieser Spielweise mit 25:11 und 25:14 klar an den SVN. Die ersten 6 verdient gewonnenen Punkte konnten somit lautstark bejubelt werden.



15.09.2020

Ab sofort Online Anmeldung für Eltern Kind Gruppen der SVN Flexis

Die Eltern-Kind Gruppen, der SVN Bewegungsschule, sind gestartet. Die Teilnehmerzahl ist Corona bedingt begrenzt, daher ist eine Teilnahme nur nach vorheriger Online-Anmeldung über die Homepage, www.sv-nordenham.de, möglich.



14.09.2020

Happy End bei den Landesmeisterschaften 2020

Hannover 13.09.2020

Im Oktober des vergangenen Jahres steckte sich Tammo Doerner in der Leichtathletik Ziele und trainierte regelmäßig nach Plan. Ausschlaggebend war hier die Einladung vom Landesverband, die den damals 14-jährigen zu einem Leistungstest nach Hannover einluden. Wenig später organisierte sein Vater Stefan Doerner noch eine Trainingseinheit beim Landestrainer André Pollmächer, da Jule Wachtendorf ebenfalls zum Sprint-Kadertraining nach Hannover musste. Diese Trainingseinheit prägte den Nordenhamer und er hatte vorher noch niemals so hart trainiert und ist soviel in einer einzigen Trainingseinheit gelaufen. Die Umfänge wurden im Training danach nur moderat angehoben um Überlastungen zu vermeiden, aber 3-4x die Woche stand Lauftraining auf dem Programm.

Waren die Hallenlandesmeisterschaften im Januar noch zu früh um den Titel zu gewinnen, machte es der Nordenhamer nun besser und erfüllte sich seinen großen Traum.

Bereits am Freitag nach der Schule reisten Tammo und Stefan Doerner nach Hannover, und trafen sich mit Jule Wachtendorf im Erika Fisch Stadion. Kurzes erwärmen und ein kurzer Lauf im Wettkampftempo standen auf dem Zettel. Wie bereits in der letzten richtigen Trainingseinheit  am Mittwoch präsentierte sich der SVN Athlet auch in der Abschlusseinheit in Top Form, aber klagte über ein leichtes kratzen im Hals. Als Samstag die Wettkämpfe begonnen haben, verzichteten die Nordenhamer auf einen Start über die 100m Distanz, da die Konzentration voll auf die 800m liegen sollte.

Um 07.00 Uhr klingelte am Sonntag der Wecker und der große Tag konnte beginnen. Da seine vermeintlich stärksten Konkurrenten bereits am Vortag den 3000m Lauf in den Beinen hatten, war noch offen, ob beide antreten werden und wie das Rennen verläuft. Bjarne Bernstein, der am Samstag ein super Rennen ablieferte und überzeugend Landesmeister über 3000m wurde und Moritz Fellner ( LC Braunschweig ), der Sieger vom Vorjahr standen aber beide an der Startlinie. Wie erhofft und vorhergesagt drückte Moritz Fellner von Beginn an voll auf das Gaspedal. Tammo setze sich auf Platz 2 und es dauerte knapp 400m bis er enge Tuchfühlung zum Führenden hatte. Der Rest war zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich abgeschlagen. 200m lief der Nordenhamer noch hinter dem Braunschweiger und zog mit einem wahnsinnigen Zwischenspurt am Braunschweiger Athleten vorbei. Eine riesige Lücke hatte sich aufgetan und alle glaubten das Rennen ist gelaufen, aber der Braunschweiger konterte nochmals und die letzen 30m gab es ein Sprintfinale in dem Tammo Doerner die Nase vorne hatte. In 2:04,37 min lief Tammo erneut eine neue Bestzeit und bleibt damit auch Jahresschnellster in der U16 in Niedersachsen und Bremen.

Kurz nach der Ankunft in Stollhamm, ging es für den frischgekürten Landesmeister mit glasigen Augen und einer Erkältung ins Bett. 



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