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09.09.2020

0,22 Sekunden fehlen zum Finale

Jule bei den Deutschen Meisterschaften in Heilbronn 06.09.2020

Ein aufregendes langes Wochenende erlebten Jule Wachtendorf und Stefan Doerner bei den Deutschen U18/U20 Meisterschaften in Heilbronn. Wie viele andere reisten auch die Nordenhamer bereits am Donnerstag an und waren überrascht wie viele Leichtathleten die Stadt Heilbronn überfluteten. Vor fast jedem Hotel standen Vereinsbusse und in jedem Restaurant waren Leichtathleten zu sehen. Selbst das Wetter war wie gemacht für eine große Leichtathletikparty. Leider machte der Coronavirus allen einen großen Strich durch die Rechnung. Das Sicherheitskonzept vom Deutschen Leichtathletikverband war sehr gut organisiert und so kam niemand der keine direkten Athleten am jeweiligen Tag am Start hatte  in das Stadion. Ausweiskontrolle, Datenerfassungsblätter, Einlassbänder und Maskenpflicht im Stadion sorgten für absolute Sicherheit.  So kam es das auch fast null Stimmung im Stadion war. Selbst beim 100m Finale der männlichen und weiblichen U20 herrschte Geisterstimmung. Dabei gab es viele sensationelle Leistungen zu bewunden. Auch die guten Moderatoren, die sich viel Mühe gaben, konnten an dieser Situation nichts ändern.  Lilly Kaden vom FC Schalke 04 und die Zweitplatzierte Talea Prepens vom TV Cloppenburg pulverisierten zum Beispiel ihre bisherigen Bestleistungen und setzten sich an Nr.1 und 3 in Europa.

Trotzdem waren die Trainer und Athleten allesamt sehr froh das die Meisterschaften stattfinden konnten, da ja viele andere Deutsche Meisterschaften in diesem Jahr der Pandemie zum Opfer gefallen sind.

Stefan Doerner hatte das Glück, dass er sich an allen drei Tagen akkreditiert hatte und dieses auch durchging, obwohl seine Athletin nur am Sonntag ihren Wettkampf bestritt. Jule dagegen hatte keine Chance am Freitag oder Samstag ins Stadion zu kommen, genau wie etliche Eltern die ihre Kinder zum Wettkampf gefahren haben und vor dem Stadion warten mussten.

Sonntag nach dem Frühstück ging es dann auch für Jule recht früh ins Stadion, um noch ein wenig Flair mitzubekommen. So konnten die beiden Nordenhamer den Deutschen Meistertitel von Christina Lahrs vom TSV Wehdel im Speerwurf bewundern und auch den Dreifachtriumph der Niedersachsen im 400m Hürden Wettbewerb der männlichen U20.

Um 12.35 Uhr war dann der geplante Start für das Nordenhamer Sprinttalent und sie machte ihre Sache sehr gut. Auch wenn das Nordenhamer Duo insgeheim auf einen Einzug ins Finale hoffte, war schon klar, dass dieses ein sehr hochgestecktes Ziel war. Jule lieferte in dieser Saison nach Zeven ihren zweitschnellsten Wettkampf und in Anbetracht der Windverhältnisse ist die Zeit von 12,27 Sekunden eventuell noch höher zu bewerten als die Zeit in Zeven. Da Jule zum jüngeren Jahrgang gehörte und nur 5 Teilnehmerinnen aus dem Jahrgang 2004 schneller als die Niedersächsin waren, lässt das für das kommende Jahr hoffen. Da soll endlich das Finale erreicht werden. In der vergangenen Saison zogen noch 32 Starterinnen an Jule bei der ersten Deutschen Meisterschaft vorbei.

Nach diesem Lauf konnten die zwei vom SV Nordenham noch zwei weitere Deutsche Meistertitel für Niedersachsen bewundern und gegen 17.00 Uhr ging es wieder Richtung Heimat.



04.09.2020

Interview mit der NWZ

Jule trainiert jetzt in Hannover

Quelle: NWZ, W. Grave

Hier geht's zum Video der NWZ



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