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Aktuelles

 
09.07.2019

Gänsehautstimmung bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der M/W 15

Jule Wachtendorf (mitte) bei der DM in Bremen.

Das war ein ganz anderes Kaliber und eine Gänsehautstimmung bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der M/W 15 in Bremen Arsten. Schon am Freitag bei der Anmeldung war das tolle Stadion vom TuS Komet Arsten voller Athleten, die sich in Stimmung auf die bevorstehenden Meisterschaften brachten. 

Am Wettkampftag war es schon schwierig Parkplätze zu bekommen und auch die recht große Tribüne hatte nur noch wenige Sitzplätze zur Verfügung.  Damit war klar, das diese Veranstaltung das bisher größte Sportereignis für die Sportler und Sportlerinnen des Jahrgangs 2004 werden. Leider spielte das Wetter überhaupt nicht mit und kurz nach dem Start der Veranstaltung gab es einen leichten Dauerregen. Die Bedingungen waren damit für die meisten Disziplinen sehr schlecht. 

Nach dem Titelgewinn bei den Norddeutschen Meisterschaften mussten Jule Wachtendorf und Ihr Trainer Stefan Doerner eine neue Erfahrung machen. Nichts ist zu Hundertprozent planbar und man benötigt am Tag X immer ein wenig Glück. Am Donnerstag lag die Nordenhamerin mit einer Magen Darm Verstimmung den ganzen Tag flach und da war an einem Start gar nicht zu denken.  Zwar ging es am Freitag Nachmittag wieder, aber gegen die besten aus Deutschland muss alles passen. Die SVN Athletin durfte im fünften Zeitlauf gegen Carolin Schlung von der SSC Bad Sooden-Allerdorf antreten, die auch bei der Anmeldung die schnellste Meldezeit ( 12,10 sec. ) zu bieten hatte.  Daher ging es um den zweiten Platz, den Jule sich gegen Cora Kunze vom Dresdner SC 1898 erkämpfen sollte. Cora Kunze hatte wie Jule eine 12,39 sec. als Bestzeit stehen.  Leider reichte die Kraft an diesem Tag nicht. Cora Kunze lief hinter Carolin Schlung ( 12,25 sec. ) in 12,44 sec. ins Ziel. Für Jule blieb Platz 3 in Ihrem Zeitlauf mit 12,65 sec. Die Enttäuschung war Jule direkt nach dem Lauf anzumerken, da diese Zeit im Starterfeld von 33 Läuferinnen nicht für den Einzug ins A/B Finale reichen würde.  17 Läuferinnen waren an diesem Tag schneller als Jule und die besten 16 kamen ins Finale. Wie stark die Konkurrenz und vor allem wie stark der Jahrgang 2004 im 100m Sprint ist, zeigt das die Siegerin Laura Raquel Müller von der Unterländer LG in 11,74 sec. eine neue Deutsche Bestzeit aufgestellt hat, die immerhin fünf Jahre Bestand hatte. Auch Alina Sophie Vollert vom LAC Erdgas Chemnitz lief in 11,94 sec. eine Bombenzeit.  Starke Staffeln wird der DLV so wohl auch in den nächsten Jahren sicher haben.



02.07.2019

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die schnellste im Norddeutschen Land? JULE!

Der Weg zum Sieg mit einer neuen persönliche Bestzeit (12,39 sek.)

Ließ die Konkurrenz hinter sich
Jule Wachtendorf (Norddeutsche Meisterin 100 Meter)

Aus Bremen, Berlin, Hamburg, Schleswig Holstein, Mecklenburg Vorpommern und Niedersachsen reisten am vergangenen Wochenende die besten Nachwuchs Leichtathleten der U16 nach Hamburg, um sich den Titel bei den Norddeutschen Meisterschaften zu sichern. Vom SV Nordenham machten sich Jule Wachtendorf und Tammo Doerner auf um an dieser hochkarätigen Meisterschaft teilzunehmen. Jule wollte unbedingt das 100m Finale erreichen und ging am Ende mit den Titel nach Hause.

55 Teilnehmerinnen gingen über die 100m an den Start. Mit Abstand gewann Jule Ihren Vorlauf in 12,48 sec. Es entwickelte sich ein kleines Fernduell mit der haushohen Favoritin Lia Flotow aus Rostock.  Nur diese konnte auch eine schnellere Zeit (12,35 sec.) im Vorlauf vorweisen. Im Zwischenlauf gingen sich die beiden Zeitschnellsten dann noch einmal aus dem Weg. Jule gewann Ihren Lauf in 12,39 sec. und Lia überzeugte in 12,33 Sekunden. Bei Jule musste sogar bis zur 1/1000 Sekunde ausgewertet werden, da Mayleen Bartz vom VfL Stade direkt neben Ihr ins Ziel lief. Jule gewann in 12,386 sec. vor der Athletin aus Stade mit 12,389 sec. Nun kam es zum direkten Duell gegen Lia Flotow, aber auch Mayleen Bartz und Victoria Agu vom TuS Lübeck 1893 haben durch Ihre Zeiten Ansprüche auf die Titelvergabe angemeldet. Jule erwischte einen Raketenstart und lag nach 60m deutlich vorne, im Zieleinlauf war die Titelvergabe dann vom Trainer nicht mehr zu beurteilen. Das Nordenhamer-Duo ging von der Vizemeisterschaft aus und der Stadionsprecher äußerte sich nicht wer diesen Lauf gewonnen hatte. Erst im Liveticker sah Trainer Stefan Doerner dann, das Jule die Brust in 12,43 sec. bei 1,5 m/s Gegenwind vorne hatte. Lia Flotow benötigte 12,45 sec. und dieses Ergebnis unterstreicht, dass jeder Lauf erst einmal gelaufen werden muss, und nur der direkte Vergleich zählt.  

Am Sonntag ging es für Jule mit den 80m Hürden weiter. Nach dem Vorlauf und 13,43 sec. war der Wettbewerb beendet. Der Weitsprungwettbewerb lief dagegen recht gut, aber leider wurde der Absrpungbalken nie richtig getroffen. Mit 4,89m landete Jule auf Rang 20 von 30 Teilnehmerinnen.   Zum Abschluss ging es für die frischgebackene Norddeutsche Meisterin noch einmal beim 300m Lauf in den Startblock.  Es gab drei Zeitläufe und nur vier Starterinnen hatten ein langsameres Meldeergebnis (46,31 sec.) als die Nordenhamerin. Somit startete Jule im langsamsten Zeitlauf und gewann diesen in starken 43,05 Sekunden. Damit setzt sich Jule auf Rang 4 der Niedersächsischen Bestenliste. Der komplette zweite Zeitlauf war dann langsamer als Jule, so dass Jule noch auf Rang 1 lag. Jetzt kamen die acht vermeintlich schnellsten über die 300m Strecke. Drei Läuferinnen war jedoch auch hier noch langsamer als die Nordenhamerin, so dass im Endklassement Rang 6 heraussprang. Damit ging ein sehr erfolgreiches Wochenende für Jule Wachtendorf zu Ende.

Den Abschluss machte der 14-jährige Tammo Doerner über die 800m Strecke. Zwei Tage wurde der Nordenhamer auf der Jahnkampfbahn von der Hitze durchgekocht, so dass sein Vater und Trainer Stefan Doerner bereits mit dem schlimmsten rechnete. Die Leistungen bei heißen Wetter waren in der Vergangenheit niemals gut. Bis 130m vor Schluß hielt sich der 14-jährige aber tapfer im Feld seines Zeitlaufs, bevor er im Schlussspurt der Konkurrenz nichts mehr entgegen zu setzen hatte. Sieben Sekunden über seiner Bestzeit kam der Nordenhamer nach 2:24,78 ins Ziel.



25.06.2019

Norddeutsche und Deutsche Meisterschaft stehen an

29./30.06.2019 + 06./07.07.2019

Für Jule Wachtendorf vom SV Nordenham stehen zwei spannende Wochenenden bevor. Dieses Wochenende findet in Hamburg auf der Jahnkampfbahn die Norddeutsche Meisterschaft statt. Jule nimmt dabei am Samstag am 100m Sprint teil, und sonntags geht es mit den 80m Hürdenwettbewerb, Weitsprung und dem 300m Lauf weiter. Klare Ziele gibt es natürlich auch. Am Samstag möchte die 14-jährige den Vorlauf und den Zwischenlauf überstehen und im Finale vorne dabei sein. Beim 100m Sprint sind 61 Teilnehmerinnen gemeldet und gleich 16 Sportlerinnen können dabei die Qualinorm von 12,80 Sekunden für die Deutsche Meisterschaft vorweisen. Die SVN-Athletin hat zwar die zweitschnellste Meldezeit, aber der Weg ins Finale wird ein harter Weg. Eine schnellere Meldezeit hat nur Lia Flotow vom LAV Rostock. Gegen das Rostocker Talent hatte Jule vor zwei Jahren schon einmal über 75m das Nachsehen, als die Nordenhamer beim Ostseepokal in Rostock teilgenommen haben. Auch Tammo Doerner wird am Sonntag in Hamburg am Start sein. Für den 14-jährigen wird es erneut nur ein Ziel geben. Da er gegen die schnellen 15-jähigen keine Chance hat, wird er alles geben müssen im langsameren Zeitlauf eine neue Bestzeit zu erlaufen und den einen oder anderen auf die Plätze zu verweisen. Nur vier Starter haben eine langsamere Meldezeit als der SVN-Athlet. Eine Woche später geht es für Jule und ihren Trainer Stefan Doerner dann nach Bremen zur Deutschen Meisterschaft der 15-jährigen. Hier qualifizierte sich Jule auf der 100m Sprintstrecke. Neben der Nordenhamerin schafften in Niedersachsen nur noch ihre Dauerrivalin Ese Wema vom TV Cloppenburg, Nele Jaworski ( VfL Wolfsburg ) und Yvonne Plewka ( TSV Germania Helmstedt) die Norm über die 100m Strecke. Da es hier nur ein Halbfinale gibt, und danach ein A und B-Finale wird es sehr schwer die erste Runde zu überstehen. Dennoch hofft das Nordenhamer Duo sich unter die Top 16 in Deutschland zu etablieren.



24.06.2019

Hendrik Nordenholt mit neuer Bestleistung

Magische 6-Meter bei Landesmeisterschaften übersprungen

Wenn ein Athlet am wichtigsten Wettkampftag seiner Saison eine neue persönliche Bestleistung an den Tag legt, haben Trainer und Athlet wohl alles richtig gemacht. Dem Leichtathleten Hendrik Nordenholt vom SV Nordenham gelang genau dieses bei den Landesmeisterschaften der U18 in Göttingen. Im ersten Versuch übersprang Hendrik die nächste magische Grenze und landete bei 6,00m. Erst vor zweieinhalb Jahren kam Hendrik zur Leichtathletik und steigerte sich ständig. Nun verpasste der 17-jährige nur um einen Zentimeter ganz knapp das Finale der letzten acht. Im zweiten Sprung gelang Hendrik ein Satz von 5,93m und setzte beim dritten Versuch noch einmal alles auf eine Karte. Leider war dieser Versuch dann ungültig. Als Neuntbester aus Niedersachsen die Heimreise anzutreten und mit dem Ziel die 6,00m zu springen, konnte und durfte Hendrik  sehr zufrieden die Heimreise antreten. Da sein sechs Meter Sprung auch bei gültigen Windbedingungen stattfand, übertraf er seine persönliche Bestweite gleich um 28 Zentimeter.



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