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11.05.2026

Wado-Ryu-Lehrgang in Wilhelmshaven: Intensive Vorbereitung auf den Meistergrad

Karatekas des SVN nutzen anspruchsvolles Training unter Leitung von Holger Janßen

Gruppe von Erwachsenen in weißen Karateanzügen mit schwarzen Gürteln in einer Sporthalle vor einer Wand mit Holzverkleidung und einem Banner mit dem Schriftzug 'WSSV'.

Ganz links stehend Holger Janßen 5. DAN,  2. v.l. knieend Frank Mattig 4. DAN, 4. v.l. knieend Tino Kunze 4. DAN, in der 3. Reihe stehend der 4. v.l. Thorsten Schaffer 4. DAN

Unter der Leitung des neuen Landesreferenten für die Karate-Stilrichtung Wado-Ryu in Niedersachsen - Holger Janßen 5. DAN Wado-Ryu – richtete die befreundete Karateabteilung des WSSV in Wilhelmshaven einen sehr interessanten, gut fordernden aber auch zugleich motivierenden Vorbereitungslehrgang für die Schwarzgurt-, sprich den Meisterprüfungen ab einschließlich dem 1. DAN aus.

 

Vom SVN nahmen von den WadoKai-Karatekas Claus Bleckert, Alexander Golowtschenko und Kimberly Schemaitat sowie Ingo Lukes für die Para-Karatekas der Wado-Ryu Abteilung teil.

Eine kompetente Lehrunterstützung hatte der Cheftrainer Holger Janßen durch sein bereits gut eingespieltes Trainerteam bestehend aus Frank Mattig, Thorsten Schaffer und Tino Kunze, alle 3 sind Inhaber des 4. DAN im Wado-Ryu.

 

Zugleich konnten die Teilnehmer die aktuell keine Prüfung beabsichtigen, in Theorie und Praxis nur profitieren. Und so meldete sich auch die Hälfte der Teilnehmer zwar nicht für eine Prüfungsvorbereitung, sondern grundsätzlich für den Lehrgang an, in dem das gesamte Spektrum an unterschiedlichen Techniken als Einzeltechnik oder auch in unterschiedlichen Kombinationen gezeigt und angewendet wurde.

Inhaltlich ging es nach einer gut aufwärmenden Vorbereitung schnell zur Sache, da die Teilnehmer allesamt Braun- bzw. Schwarzgurte waren, und somit die grundlegende Basis vorausgesetzt werden konnte.

Lehrinhalte waren dementsprechend z. B.: Die Basistechniken – dem Kihon einzeln oder in Kombinationen, den festgelegten Formenläufen – den Katas mit einer Vielzahl an unterschiedlichen Techniken, den Partnerkampfübungen – dem Kihon Kumite als echte Anwendung der Kihontechniken, dem Bodenkampf – dem Idori um auch in ungünstiger Lage noch sinnvoll agieren zu können, sowie der Messerabwehr – dem Tantotori, je nach Graduierung.

 

Somit wurde den Teilnehmern, insbesondere den Prüflingen noch einmal mit aller Deutlichkeit die idealen Ausführungen im Bezug auf die Atmung, den richtigen Technikausführungen, der Standsicherheit, der Fokussierung auf den Gegner sowie eine grundsätzlich entschlossene und mutige Handlungsweise vermittelt.

Und dies durch Erklärungen sowie dem korrekten Vorführen der Techniken.

Die vom Ausrichter bereitgestellte kostenfreie Cafeteria wurde gut angenommen und dort hatten die Nordenhamer die Gelegenheit, neben dem gemeinsamen Training auch den vereinsübergreifenden Austausch mit ihren weiteren Freunden vom TuSpo Surheide sowie dem Gestemünder Turnverein wie auch mit den anderen Teilnehmern zu fördern. 

Für die gute Lehrgangsausrichtung sowie der zielgerichteten Vermittlung der Prüfungsinhalte bedankten sich die Teilnehmer am Lehrgangsende bei dem Referententeam, die sich ihrerseits zum Engagement sowie dem durchweg guten Ausbildungsstand der Teilnehmer sehr freuten und dies den Teilnehmern auch mitteilten.

16.03.2026

Karate-Lehrgang zum 50-jährigen Jubiläum in Kappeln

Ein Wochenende voller Inspiration

Vier Karateka in traditioneller Kleidung stehen zusammen und lächeln für ein Gruppenfoto.

v.l.: Klaus Dobberitz (5. DAN), Sensei Shuzo Imai (9. DAN), Sophie Schumacher (2. DAN) und Migo Krüger (6. DAN)

Ein ganz besonderes Jubiläum stand kürzlich beim Tokaido Verein Kappeln auf dem Programm: Die Wado-Ryu Karate Abteilung feierte ihr 50-jähriges Bestehen mit einem hochkarätig besetzten Lehrgangswochenende. Zu diesem Anlass machte sich auch der Trainer der Para-Karate-Abteilung des SV Nordenham auf den Weg nach Schleswig-Holstein, um stellvertretend für unsere Abteilung an diesem besonderen Ereignis teilzunehmen.

Der Kappelner Abteilungsleiter Christopher Maier (4. DAN) hatte für das Jubiläum ein beeindruckendes Trainerteam gewinnen können. Mit Shuzo Imai (9. DAN) stand ein wahrer Großmeister des Wado-Ryu Karate auf der Matte. Unterstützt wurde er von Migo Krüger (6. DAN), Klaus Dobberitz (5. DAN) und Sophie Schumacher (2. DAN) – eine Kombination aus großer Erfahrung und engagierter Nachwuchsarbeit.

Das Programm des Jubiläumslehrgangs war ebenso vielseitig wie anspruchsvoll. Von Anfängern bis hin zu hochgraduierten DAN-Trägern fanden alle Teilnehmer passende Trainingseinheiten. Die Inhalte reichten von grundlegenden Techniken über anspruchsvolle Meisterkatas bis hin zu praxisnaher Selbstverteidigung. Das Konzept überzeugte: Innerhalb von zwei intensiven Trainingstagen gelang es den Referenten, zahlreiche Themen zu vermitteln und gleichzeitig immer wieder detailliert zu erklären. Eine voll besetzte Sporthalle und viele motivierte Karateka unterstrichen die Begeisterung für dieses Event.

Ein besonderes Highlight erwartete die Teilnehmer am Samstagabend: Sensei Shuzo Imai und Klaus Dobberitz demonstrierten eindrucksvoll verschiedene Abwehrmöglichkeiten gegen Angriffe mit Messer, Stock und Schwert. Die Vorführung war nicht nur technisch beeindruckend, sondern zeigte auch eindrucksvoll die Dynamik und Effektivität traditioneller Selbstverteidigung. Der verdiente Applaus der Zuschauer ließ nicht lange auf sich warten.

Leider konnte der Gründer der Kappelner Karateabteilung, Werner Wilhelmsen (6. DAN), aus gesundheitlichen Gründen nur an der Begrüßung teilnehmen. Seine langjährige Arbeit und sein Engagement für den Karatesport wurden an diesem Wochenende jedoch von allen Anwesenden spürbar gewürdigt.

Neben den sportlichen Inhalten war es vor allem das freundschaftliche Miteinander, das diesen Lehrgang besonders machte. Karateka aus verschiedenen Vereinen und sogar über die Landesgrenzen Schleswig-Holsteins hinaus nutzten die Gelegenheit zum Austausch – ein Zeichen dafür, wie stark die Gemeinschaft im Karate ist.

Zum Abschluss des Lehrgangs bedankten sich die Teilnehmer herzlich bei den Trainern sowie beim Abteilungsleiter Christopher Maier und seinem Team. Sie hatten das Jubiläumswochenende hervorragend organisiert – inklusive einer kostenfreien Cafeteria, die bei den Teilnehmern ebenfalls großen Anklang fand.

Ein rundum gelungenes Karate-Wochenende, das sicherlich vielen Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben wird.

16.02.2026

Para-Karatekas beim Hanbo Lehrgang des TuSpo Surheide / Bremerhaven

Para-Sport Wado-Ryu Karate-Abteilung möchte weiter wachsen

Drei Männer in Karateanzügen posieren lächelnd für ein Foto.

v.l.: Marc Diekmann, Stefan Wagner und Ingo Lukes

Zwei unserer Mitglieder hatten kürzlich die Möglichkeit, am Hanbo-Lehrgang des TuSpo Surheide in Bremerhaven teilzunehmen.

Geleitet wurde der Lehrgang von Stefan Wagner (1. DAN Chi Do Kwan Hanbo, 2. DAN Wado-Ryu Karate), der die Inhalte äußerst souverän, strukturiert und praxisnah vermittelte.

Aus unserer Para-Sport Wado-Ryu Karate-Abteilung nahmen Marc Diekmann und Ingo Lukes teil. Für unsere beiden Karateka – ebenso wie für viele andere Teilnehmende – war das Training mit dem Hanbo völliges Neuland. Umso hilfreicher war der systematische Aufbau des Lehrgangs: Zunächst erhielten wir eine Einführung in die Herkunft, die Bedeutung und die grundlegende Handhabung des Hanbo, bevor wir in die ersten praktischen Übungen einstiegen.

Die Hanbo-Kampfkunst stammt aus Japan. „Hanbo“ bedeutet sinngemäß „halber Stock“ – die Länge reicht vom Boden bis etwa zum eigenen Bauchnabel.

Wie in allen traditionellen Kampfkünsten legen wir auch hier großen Wert auf die Etikette: An- und Abgrüßen, respektvoller Umgang miteinander sowie konzentriertes und diszipliniertes Arbeiten gehören selbstverständlich dazu.

Im theoretischen Teil blieben kaum Fragen offen. Spätestens im praktischen Abschnitt wurde deutlich, wie anspruchsvoll die exakte Handhabung des Hanbo ist. Stefan Wagner stand uns dabei jederzeit geduldig und kompetent zur Seite.

Schnell merkten wir: Die saubere und genau definierte Führung des Stocks erfordert viel Übung. Nachdem die ersten Bewegungsabläufe im Rundlauf sicherer wurden, trainierten wir mit wechselnden Partnern eine erste Kampfkunstsequenz. Dabei griff ein Partner mit dem Hanbo an, während der andere den Angriff mit seinem Stock abwehrte und unmittelbar einen Konter setzte.

Am Ende des Lehrgangs bedankten wir uns herzlich bei Stefan Wagner für die interessante, lehrreiche und kurzweilige Trainingseinheit.

Wir freuen uns auf neue Mitglieder!

Unsere Para-Sport Wado-Ryu Karate-Abteilung möchte weiter wachsen. Ein Einstieg ist jederzeit möglich – auch mit körperlichen Einschränkungen.

Kommt einfach vorbei und macht mit!

Weitere Informationen erhaltet Ihr in unserer Geschäftsstelle  0 47 31 / 67 87
oder direkt bei Ingo Lukes  0 47 31 / 95 10 38

Wir freuen uns auf Euch!

16.09.2025

Wado-Ryu Karate Workshop in Eckernförde

2 Sportler in weißen Anzügen kämpfen in einer Sporthalle mit blauem Fußboden. Im Hintergrund sind noch weitere Aktive zu sehen.

v.l.: Migo Krüger 6. DAN Eckernförde und Ben Schmidt 2. DAN Itzehoe beim Erklären von Kihon Kumite, dem Einschrittpartnerkampf Nr. 2

Einen großartigen Wado-Ryu Workshop mit einem extrem vielfältigen Angebot für sämtliche Graduierungen, richtete der Eckernförder Karateverein Fuji-Yama aus.

Insgesamt standen den gut 70 Karatekas 18 hochgradierte Trainerinnen / Trainer vom 2. bis zum 6. DAN zur Verfügung. Somit konnten an einem Tag insgesamt 36 Workshopeinheiten vom neuen Anfänger bis zu den Karatemeistern mit den unterschiedlichsten Inhalten angeboten werden. Die Vermittlung der Basiselemente war den Trainern nicht nur bei den Anfängern und Farbgraduierungen wichtig, sie frischten dieses Wissen auch gleichermaßen bei den DAN-Trägern konsequent auf.

Die Mitmachenden suchten sich schon frühzeitig die für sie in Frage kommenden Trainingseinheiten aus, was bei so einem Angebot nicht einfach war.

Auch ließ sich der Trainer vom Para-Sport Wado-Ryu Karate des SV Nordenham dieses breitgefächerte Angebot nicht entgehen. Da der Aufbau dieser Para-Karategruppe kontinuierlich weitergeht, können diese Teilnehmer zukünftig auch an Lehrgängen teilnehmen. Zum Lehrgangsende bedankten sich die Teilnehmer bei den vielen Trainern für die optimal gestalteten und durchgeführten Workshopeinheiten.

Im gleichen Atemzug wurde nach einer Wiederholung gefragt, welches die Trainer gerne wieder anpacken möchten.

Somit war es für alle Beteiligten, einschließlich dem netten Miteinander, über die Vereins- und Landesgrenzen hinweg, ein ganz toller Lehrgang.