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03.10.2021

Karateabteilung des SVN immer noch beim Aussentraining !

Die hintere Reihe von links nach rechts:

Michael Nowack 1. DAN, Karl-Heinz Teichmann 1. DAN, Claus Bleckert, Abteilungsleiter und 3. DAN, Alexander Golowtschenko, Nevio Fangmann und Frank Stroman

 

Die vordere Reihe von links nach rechts:

Wilhelm Spomer, Lea-Marej Busche, Ingo Lukes und Jascha Trinks

 

Nachdem auch dieses Jahr, leider wieder von Beginn an, durch die Pandemie geprägt war und noch ist, hatten sich die Trainer und Sportler*innen der Karateabteilung des SV-Nordenham schon recht früh für ein mögliches Aussentraining in den guten Monaten vom Frühjahr bis zum Herbst entschieden.

Die Sporthallen haben ganz klar sehr viele Vorteile gegenüber einem Aussentraining, können aber leider nicht, über die Sommermonate, mit der freien Aussenatmosphäre mithalten. Wie auch schon im letzten Jahr betonen auch diesmal viele Mitglieder dass das Aussentraining die richtige Entscheidung war und auch ist.

Hinzu kommt ein, der Karateabteilung des SVN, sehr wichtiger Punkt,

das es nicht eine Diskussion oder Unverständnis mit den anderen Gruppen bzw. Vereinen in irgendeiner Form gegeben hatte. Man rückte schnell zur Seite oder auf einen anderen Sportplatzteil, wenn sich der Platz füllte.

Ebenso war es sehr gut dass das Sportamt der Stadt Nordenham und auch die Geschäftsstelle des SVN Informationen jeglicher Art sofort weitergaben bzw. immer sehr hilfsbereit waren, damit die Mitglieder der Gruppen kaum im Dunkeln tappten.

In diesem Jahr war es auch wieder möglich beim Aussensport mit Körperkontakt zu trainieren. Es geht zwar auch ohne direkten Kontakt, aber für das Erlernen bzw. dem Verbessern der Abwehr- bzw. der Gegenangriffstechniken ist der Kontakt schon sehr wichtig. Mit dem Kontaktsport kann die richtige Distanz, die richtige Technik, der richtige Zeitpunkt einer Arm-, Hand-, Bein- oder Fußtechnik, die richtige Schlaghärte, die richtige Atmung mit gleichzeitiger Körperspannung, aber auch ganz wichtig, die individuelle Anpassungsfähigkeit an seinem Gegenüber trainiert werden.

 

Und so war es auch in diesem Sommer wieder möglich mehrere Gürtelprüfungen durchzuführen. 

 

Wir wünschen allen Sportlern angenehme und lehrreiche Übungsstunden sowie viel Spaß und Erfolg.

 

09.06.2020

Karateabteilung des SVN
beim Aussentraining

Gruppentraining im Freien. Von links nach rechts:

Kimberly Schemaitat, Michael Nowack 1. Dan, Nevio Fangmann, Karl-Heinz Teichmann 1. DAN, Clemens Heymann, Udo Marx und Claus Bleckert, 3. DAN.

Ende Mai konnten die WadoKai-Karateka des SV-Nordenham ihren Trainingsbetrieb, zwar geprägt durch die verständlichen Corona-Sicherheitsmaßnahmen, wieder aufnehmen.Die Informationen zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes, wie auch die Infos zu den Sicherheitsmaßnahmen, wurden rechtzeitig verteilt bzw. waren bereits allgemein bekannt. Und so waren die Trainingstage gut besucht, was auch anhand der Anfragen zur Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes zu erwarten war.

Sehr erfreulich war auch, dass es beim Trainingsbetrieb auf dem Rasenplatz der Sporthalle Mitte sehr diszipliniert ablief. Großes Verständnis hatten die Teilnehmer auch für die sonst nicht übliche “ Buchführung “ vor dem Beginn des Trainings.

Grundsätzlich teilt sich das Karate in Techniken und Abläufe auf, die klassischerweise einzeln und auch mit Partner trainiert werden, dies gilt auch für die Aufwärmübungen bzw. der Gymnastik vor bzw. nach dem Techniktraining. Richtigerweise erfolgt jetzt die Auswahl aller Übungselemente so, dass ein jeder Teilnehmer die angesagten Übungen / Techniken allein ausführen kann. Ebenso gehen die Trainer auch bei den Korrekturen neue Wege um das einmal bei ihren Schülern Erlernte zu festigen und weiter zu verbessern. Einzelübungen sind zum Beispiel: Die Basistechniken, die der Abwehr von Angriffen bzw. für den Gegenangriff dienen und mit der Hand bzw. dem Fuß ausgeführt werden. Ein choreografischer Ablauf, also eine Aneinanderreihung dieser unterschiedlichen Einzeltechniken wird Kata – Übungsform je nach Graduierung – genannt.

Bei den generellen Partnerübungen wie zum Beispiel: Der SV – Selbstverteidigung – oder auch den unterschiedlichen Mehrschrittpartnerübungen wie dem Sanbon-, Ohyo- und dem Kihonkumite, ist es schon eine größere Umstellung, diesen eigentlich immer gemeinsamen Part nun allein zu laufen. Grundsätzlich trainiert jeder beide Position, die des Verteidigers sowie die des Angreifers. Hilfreich ist hier das tiefere Verständnis für die Katas – den Übungsformen – bei denen die Abwehr und der folgende Gegenangriff immer gegen imaginäre Gegner – nicht reale, also nur gedankliche Gegner – ausgeführt wird. Dann lässt sich das Einzelprinzip auch weitgehend auf die klassischen Partnerübungen übertragen.

Auch in der SV kann einiges einzeln trainiert werden: Das Ausweichen mit kleiner oder großer Schrittstellung, nicht stehen bleiben, das Lösen von Griffen usw. Vollkommen klar ist, dass dies dann ohne Kraft bzw. Druck der unterschiedlichen Partner ausgeführt wird, aber die theoretischen Abläufe können so geübt werden.

Wir wünschen allen Sportlern schöne Übungsstunden und viel Erfolg.

Kommt gut und gesund durch diese Zeit.

28.03.2020

Gürtelprüfung in der Jugendgruppe

Mit fleiß und Engagement zum nächsten Kyu

Gruppenbild mit den Prüflingen, den Prüfern und einigen Kollegen der Erwachsenengruppe, von links nach rechts:

Claus Bleckert, Kimberly Schemaitat, Nevio Fangmann, Alexander Golowtschenko, Frank Stroman, Clemens Heymann und Michael Nowack

Kimberly Schemaitat und Nevio Fangmann sind die beiden erfolgreichen Prüfungsteilnehmer, die damit ein intensives Trainingsprogramm erfolgreich beendeten. Beide trainierten, neben ihrer Jugendgruppe, auch an einzelnen Tagen in der Erwachsenengruppe, so wie es die schulischen Anforderungen erlaubten. Und so nahmen sie am Ende der Prüfung die Glückwünsche der beiden Prüfer sowie der Vereinskollegen freudig entgegen.

Claus Bleckert – 3. DAN und Michael Nowack – 1. DAN, prüften zu den praktischen Anforderungen ( Basistechniken, Technikkombinationen aller Art, mehrere Choreographien von Technikabläufen, Partnerkampfübungen, Selbstverteidigung mit dem Lösen von Griffen sowie dem Festlegen des Angreifers nach der Attacke – auch die Theorie. Ebenso war das gesamte Verhalten während der vielen Trainingsstunden auch ein Kriterium für die Zulassung zur Prüfung, welches bei beiden sehr positiv ausgeprägt ist.

Mit dem nun erreichten Gürtelgrad gehören Kimberly und Nevio eindeutig zu den fortgeschrittenen Schülern, die aber auch schon zuvor bei neuen Schülern gerne Hilfestellung gaben. Und eben beim Geben der Hilfestellung haben alle Beteiligten etwas ganz entscheidendes gelernt bzw. vermittelt bekommen. – Das positive Miteinander und das völlig ohne Vorurteil –

Das sind neben der Vermittlung der körperlichen Kampfkunst die eigentlichen Ziele des Karate-Do. Diese sozialen wichtigen Werte bleiben heute leider vielfach auf der Strecke.

Auch beinhaltet das Do in den verschiedenen Kampfsportkünsten neben der positiven charakterlichen Weiterentwicklung das sich Schüler und Trainer gleichermaßen an Vorgaben, wie auch an ihre Pflichten, halten, aber auch die Rechte anderer einhalten, und somit das Positive als Multiplikatoren in allen Altersgruppen / Gesellschaftsbereichen vermehren. Die technischen Inhalte der unterschiedlichen Kampfsportarten, von denen es positiver Weise auch in Nordenham ein breites Angebot gibt, sind nur der Weg um selber das eigene Do kontinuierlich weiter zu entwickeln.

 

Dies gilt auch für Kampfsportkünste in denen nicht unbedingt das Do im Namen enthalten ist, sich aber auf diese Prinzipien beruft.

 

Über den 4. Kyu – den violetten Gürtel freut sich Nevio Fangmann

Zum 3. Kyu – dem 1. braunen Gürtel freut sich Kimberly Schemaitat

05.02.2020

Winterlehrgang des Bremer TV Eiche-Horn

Ein kurzer Bericht über den Winterlehrgang 2020

Beim Training des rückwärtigen Standes und einer gleichzeitigen Handkantenabwehr. Vorne auf dem Bild ist Kjell Dannemeyer.

Wieder einmal wurde der schon lange ausgeschriebene und ebenso mit Spannung und Vorfreude erwartete Winterlehrgang des TV Eiche-Horn zu einem vollen Erfolg für die Teilnehmer*innen wie auch für das Referententeam unter der Gesamtleitung von Dr. Elke von Oehsen.  Für den SVN starteten der Abteilungsleiter Claus Bleckert 3. DAN, Michael Nowack und Kjell Dannemeyer beide 1. DAN sowie Alex Weibert und Peter Rebsch.

Das bereits seit vielen Jahren gut eingespielte Referententeam bestehend aus Dr. Elke von Oehsen 8. DAN, Werner Buddrus und Peter Mixa beide 7. DAN sowie Franz Bohnert 5. DAN und Gasttrainer Andreas Mörsch 3. DAN konnte immer wieder die Aufmerksamkeit der Teilnehmer*innen erreichen und sie aufs neue begeistern. Somit war dieser Lehrgang durch die hohe Motivation und Konzentration aller Teilnehmer*innen und durch den Spaß, den Teilnehmer und Trainer während des gesamten Lehrgangs miteinander teilten, geprägt.

Die Teilnehmer*innen aus den Vereinen im ganzen Bundesgebiet konnten sich schon Zuhause anhand der Ausschreibung einen optimalen Trainingsplan von Freitagnachmittag bis Sonntagmittag zusammenstellen. Und so wurde intensiv in kleineren wie auch in größeren Gruppen, je nach Graduierung und Interesse, trainiert. Inhaltlich konnten alle vom noch neuen Einsteiger bis hin zu den  Meistergraden, den DAN-Trägern, gut profitieren.

Ein jeder Trainingstag begann immer mit Technikkombinationen, also der Karatebasis, für das gesamte Teilnehmerfeld. Danach folgten z. B. Einheiten für die unterschiedlichen prüfungsbezogenen Kumiteformen wie Sanbon, Ohyo oder dem Kihon. Diese Kumiteformen sind hinführend zum aktiven Wettkampf, dem Kumite. Dazwischen wurden auch Einheiten zum Erlernen bzw. Verfestigen der Katas ausgeführt.

Eine Kata bezeichnet eine zuvor detaillierte Festlegung von Bewegungsabläufen mit vielen Einzel- wie auch Technikkombinationen bei denen unter anderem auch der Hüfteinsatz, die Atmung, die richtige Taktung sowie die Fokussierung auf den imaginären Gegner zu beachten ist, und was nicht einfach ist! Zu den Kata–Trainingseinheiten kam dann auch passend das Kata–Bunkai. Mit dem Kata–Bunkai wird die anwendungsbezogene Sinnvermittlung der einzelnen Katatechniken, am Partner, durchgeführt. Erst wenn ein Schüler die einzelnen Kata– Techniken im Sinn verstanden hat, kann er dieses auch beim Lauf einer Kata sicher demonstrieren.

Und auch die Freunde vom Bodenkampf, dem Idori, sowie vom Messerkampf, dem Tantodori, kamen in den entsprechenden Trainingseinheiten zu ihrem Recht!

Zu der guten und bewährten Organisation der Bremer Kollegen – kostenfreie Übernachtungsmöglichkeiten für Sportler*innen sowie deren Familien sowie einem fast immer geöffneten und preisgünstigem Restaurant – hatten alle auch die Möglichkeit wieder an der begehrten Fahrt durchs Teufelsmoor teilzunehmen. Die mehrstündige und fast 80 Kilometer lange Strecke war von Dr. Elke von Oehsen wieder gut vorbereitet und auch von ihr mit vielen interessanten Erklärungen an markanten Stellen durchgeführt worden. Was sich schon im Vorfeld als Geheimtipp unter den aktiven Karatekas und ihren Familien herumgesprochen hatte!

Die aktive Zeit verging leider wieder viel zu schnell, und so traten am frühen Sonntagnachmittag alle nach einem aktiven Wochenende und mit Vorfreude auf das nächste Vereinstraining den Heimweg an!

 

Nun möchten wir uns ganz herzlich beim Referententeam sowie allen Karatekas dafür bedanken, dass dies wieder ein interessanter und schöner Lehrgang mit Blick über den Tellerrand sowie dem Vereinsaustausch untereinander gewesen ist.

Sportverein Nordenham e.V.

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